„Mehrsprachige Erziehung: PHP, JavaScript, C#“

Ich persönlich kann in ziemlich vielen Programmiersprachen irgendwelche Probleme lösen.
Jedoch kann ich keine so perfekt, dass ich ohne das Internet zu durchforsten sofort Lösungsansätze für komplexe Themen liefern kann.
Das kratzt teilweise schon etwas am Ego, wenn man sich bspw. Kollegen anschaut, die da ohne mit der Wimper zu zucken die Lösungen nur so aus dem Ärmel schütteln.

Für mich ist das aber gar kein so extremes Problem.
Lieber komme ich auf unterschiedlichen Plattformen mit verschiedenen Syntaxen zurecht, als mich nur auf Eines zu konzentrieren und in diese Hinsicht nicht wirklich „flexible“ zu sein.

Ich selbst bin sowohl in meiner schulischen, als auch in meiner beruflichen Laufbahn mit vielen Sprachen in Berührung gekommen.

Noch während der Schulzeit habe ich damals im Leistungskurs Informatik erste Schritte mit Delphi gestartet. Naja, was soll man sagen: Hello-World <(-.-)>, Schleifen, Sortieren, fertig.

Davon angetrieben habe ich mich nachfolgend privat mit den Programmiersprachen C und C++ beschäftigt.

Als ich mich dann für die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung entschieden hatte, kamen weitere Sprache dazu. In der Berufsschule durfte man mit C# rumspielen und im Betrieb mit VB.NET und VBA. Neben dem Einsatz im Betrieb habe ich dann damit auch eigene kleine Programme geschrieben und mich auch sehr mit Windows Forms + C#/VB.NET auseinander gesetzt.

Das war auch damals für sehr gut, da ich mich – dank meiner Vorkenntnisse in VB – eigentlich das komplette erste Schuljahr in Sachen Programmierung mit anderen Themen beschäftigen konnte.

Aufgrund meines Strebens nach neuen Informationen sowie einem Wechsel meines Ausbildungsbetriebes während der Ausbildung bin ich zusätzlich in den Bereich Webentwicklung gerutscht.

Nach den ersten Monaten als Backendler, in denen ich vor allem mit PHP in Kontakt gekommen bin, durfte ich mich nachfolgend auch im Frontend-Bereich mit JavaScript und TypeScript beschäftigen.
Somit kommen zum Repertoire diverse Techniken für APIs sowie Frontends und Webdesigns dazu.

Nun das Ernüchternde: Es geht noch weiter.
Denn ähnlich wie sich der Begriff „Programmierer“ in diverse Sprachen aufteilt, so teilt sich meist eine Sprache erneut in diverse Frameworks auf. Hier nur ein paar davon, mit denen ich in irgendeiner Weise in Berührung gekommen bin:

Zend Framework, Yii, Angular, ExpressJs, Zend Expressive,

Das ist meine bisherige Entwicklung. Und wenn ich darauf zurückblicke, bin ich sehr froh, dass es so gekommen ist. Denn aufgrund des damit erlangten Wissens kann ich mich sehr gut in Projekte einbringen und auch im privaten Bereich sehr viel entwickeln und planen.
Zudem wird die Zeit die Erfahrung in den verschiedenen Bereichen erweitern. Eventuell ist dann eine Spezialisierung absehbar. Und selbst wenn, das was ich bis dato erlernt habe, kann mir keiner so schnell nehmen. 😉

Wie ist das bei Euch? Nehm Ihr auch lieber die komplette Masse mit und macht von Jedem etwas? Oder bleibt ihr lieber bei einer Sprache und entwickelt euch dort stetig intensiv weiter?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.